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Das "Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien" (ZIB) bündelt die Durchführung der PISA-Studien in Deutschland sowie die deutsche Forschung zu internationalen Bildungsvergleichsstudien.

Das DZIB-Logo_neueutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) wird als fester Bestandteil des von Bund und Ländern neu gegründeten Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) seine Kompetenz und Erfahrung in der Durchführung groß angelegter, länderübergreifender Vergleichsstudien wie PISA einbringen. Bund und Länder haben die zentrale Bedeutung des DIPF im international vergleichenden Bildungsmonitoring bestätigt. Unter Leitung von Professor Eckhard Klieme hatte das DIPF bereits die nationale Federführung bei PISA 2009 inne und ist in den internationalen Konsortien für PISA 2009 und 2012 vertreten sowie an weiteren Studien der OECD beteiligt. Derzeit leitet Professor Klieme im Auftrag der OECD die internationale Expertengruppe, die für die Fragebogenentwicklung bei PISA zuständig ist.

Das Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) wird zukünftig die Durchführung der PISA-Studien in Deutschland sowie die deutsche Forschung zu internationalen Bildungsvergleichsstudien bündeln. Zu dieser neuen Institution gehören neben dem DIPF die Technische Universität München (TUM) sowie das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). Auf der Gründungsversammlung wurde Professor Manfred Prenzel (TUM) zum Vorsitzenden und Professor Eckhard Klieme (DIPF) zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sitz des Trägervereins ist München, die Forschungsarbeiten werden dezentral organisiert.

Das neue Zentrum wird von der Kompetenz der Leibniz-Institute DIPF und IPN auf internationaler Ebene sowie von den innovativen Arbeiten des DIPF im Bereich der Kompetenzmessung und technologiebasierter Testverfahren profitieren. Die TBA-Gruppe (Technology Based Assessment) des DIPF hat bereits für PISA 2009 und für PIAAC, das so genannte „PISA für Erwachsene“, innovative Werkzeuge zum computerbasierten Testen entwickelt. Das DIPF hat aus den am ZIB bereitgestellten Mitteln eine neue Professur für computerunterstützte Verfahren in Unterricht und Leistungsbeurteilung eingerichtet.

Vom 29.07.2013 bis zum 02.08.2013 fand sehr erfolgreich die erste ZIB-Akademie statt. Eine Zusammenfassung gibt es hier.

 

Laufzeit: 2011-2016

Status: laufend

Projektleitung: Frank Goldhammer, Eckhard Klieme

Kontakt/Koordination: Nina Jude, Frank Goldhammer

Team: Miriam Hacker, Olga Kunina-HabenichtAngelika Sichma

Weitere Links: Zur Webseite des ZIB

zuletzt verändert: 23.06.2016
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