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Nationale Ergänzungsstudie zu Moduseffekten in PISA 2018

Neben der regulären PISA 2018-Haupterhebung wird eine nationale Ergänzungsstudie zu Moduseffekten durchgeführt. Die Ergänzungsstudie wurde von der Amtschefkommission „Qualitätssicherung in Schulen“ initiiert und wird vom Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) e.V. geplant und im Rahmen der Haupterhebung von PISA 2018 durchgeführt.

Anhand der Ergänzungsstudie sollen zum Moduswechsel von papierbasiertem Assessment (PBA) zu computerbasiertem Assessment (CBA) Fragen beantwortet werden, die nach PISA 2015 noch offen gebliebenen sind. Von zentraler Bedeutung ist die Frage, ob sich das Testkonstrukt durch den Wechsel zu CBA verändert (Konstruktäquivalenz). Hierbei gilt es abzuklären, ob die eingesetzten Testaufgaben durch die Bearbeitung am Computer andere Kompetenzanforderungen stellen als bei der herkömmlichen, papierbasierten Bearbeitung. Dazu wird untersucht, ob die computerbasierten Testaufgaben in gleichem Maße wie die papierbasierten Testaufgaben zwischen Schülerinnen und Schülern differenzieren. Als weitere wichtige Frage soll geprüft werden, ob der Moduswechsel bzw. die Art des Umgangs mit potentiellen Modusunterschieden Auswirkungen auf die nationalen Trendschätzungen hat. Insbesondere müssen dabei etwaige Schwierigkeitsverschiebungen, die sich durch die Vorgabe am Computer für Testaufgaben ergeben, in den Datenanalysen berücksichtigt werden.

Für die nationale Ergänzungsstudie bearbeiten Schülerinnen und Schüler an den PISA-Schulen zusätzlich zur computerbasierten PISA-Haupterhebung an einem zweiten Testtag Testhefte in Papierform.

Kontakt: Sarah Bürger

zuletzt verändert: 20.12.2017